Dampes brev til Johan Curdtz

Dr. Dampe forsøgte at få sit manuskript sendt til London via garnisonskirurg, Johan Curdtz i Rønne. Dampe skrev et brev til Curdtz, hvori han udgav for at være en hr. M. Lim, og bad Curdtz om hjælp til at få manuskriptet til London.

Manuskriptet nåede dog aldrig til London. I stedet sendte Curdtz det hele til Frederik VI: manuskriptet, Dampes brev til Curdtz og et følgebrev til kongen.

Læs teksten fra Dampes brev til Curdtz her:

Von einem Schiff in Christiansøe Hafen habe ich hiermit die Ehre, Ihren, Theurster und Hochgeschätzter Freund dass mitfolgende Manuscript zu schicken, wobei ich mir die Freiheit nehme Sie an Ihr freundschaftliches mir so werthes Versprechen zu erinnern, es für mich zu einen englischen Buchhändler zu besorgen. Wenn Sie mir diesen Dienst erweisen wollen, so kann es, übereinstemmend mit Ihren eigene freundschaflichen Vorschlag zu mir aus folgende Weise geschehen:

Wenn Sie nehmlich das mitfolgende Manuscript in ein Convelut einschliessen wollten, und es nebst einen Brief von Ihnen an Ihren Schwager in Hamburg schicken, wenn Sie die Gute haben wollten, in diesem Brief Ihren Schwager um den Dienst zu bitten, dass er das mitfolgende Manuscript zu einem englischen Buchhändler besorgen wolle, welches auf die beste Weise geschehen könne, wenn er das Manuscript zu einen Commissair oder Freund von ihm in London schicken wolle, und er dann diesen Mann bitten wolle, selbst zu einen englischen Buchhändler zu gehen und ihm das Manuscript zu geben, und, wenn die Buchhändler er verlegen wolle, dann mit ihm vom dem Preis zu accordieren, und Brief von dem Buchhändler an den Verfasser zu Ihrem Schwager im Hamburg zu schicken, der ihn dann weiter zu Ihnen befördert.

Oder wenn es auf diese Weise nicht Ihrem Schwager möglich sei, dass er dann das Manuscript aus Hamburg nebst einen Brief von ihm an einen englischen Buchhändler schichen wolle, und in diesem Brief an der Buchhändler schrieben, dass ein Freund ihn gebeten habe das mitfolgende Manuscript zu besorgen, und dass er den Buchhändler bitte, Brief an der Verfasser zu ihm in Hamburg zu schicken, welchen er dann weiter an den Verfasser befordern wolle. Ich bitte Sie dann ferner in Ihren Breif Ihren Schwager zu bitten, allen Bescheid und Brief, der so an M. Lim kommt, zu Ihnen nach Rønne zu schicken, ferner Ihn zu bitten, seinen freundschaflichen Fleiss zu verwenden, weil es möglich sei, dass die Umständt oder Art zu speculieren eines Buchhandlers ihn hindern den Verlag einer Schrift zu übernehmen, welches in einen anderen nicht statt findet. Endlich bitt ich Sie en Ihren Brief hinzuzufügen, dass der Verfasser am liebsten wünsche, dass das Manuscript zu dem grössten von allen englichen Buchhändlern kommen möge, nehmlich. John Murray in Albemarle Street in London, aber wenn hier Hindernisse begegnen sollten, dann zu einen andern.

Threurster Freund! dies ist der Brief, die ich Sie bitte an Ihren Schwager zu schreiben und ihm zu schicken, nebst dem Manuscript. Vor dem Manuscript habe ich, wie Sie sehen, ein Blatt beheftet, das einen Brief von mir enthält, addressiert: an irgend einen achtbaren englischen Buchhändler, worin ich den Buchhändler, dem Ihr Schwager erwählen möchte, bitte Brief an mich zu schicken durch den Mann in Hamburg von dem er das Manuscript bekommen hat.

Der Titel des Manuscript ist der folgende: Supplements zu der neusten Geschichte durch Hilfe des Antecatetephors, erfunden von Dr. Med. Edwards, öffentlichem Lehrer in Experimental-Physik und Chemie in London.

Auf diesen Titel folgt eine Vorrede, unterzeichnet: der Verfasser, dann kommt eine Seite, die den Inhalt der Schrift enthält, und dann die Schrift, die acht gedrückte Bogen sein wird, oder etwas mehr. Folglich wird die Schrift herauskommen anonym, ohne den Namen des Verfassers.

Die Schrift enthält comische Gediche, welche in enfundenen, comischen Geschichten bestehen, die gedichtet sind als Zusatze zu Begebenheiten in unsern Tagen oder bekannte Personen in unseren Tagen betreffen. Folglich sind es Gedichte, deren Verfassser nicht Begebenheiten von älteren Zeiten zum Stoff hat, sondern Begebenheiten von unsern Tagen und die durch die Zeitungen bekannt sind zu dem Stoff genommen hat, der er behandelt dadurch, dass er dazu seine erdichtete comische Ereignisse und Zusätze hinzufügt. Um Ihren einige Idee davon zu geben, so habe ich zu Ihrem dienste die Inhalts-Liste auf deutsch übersetzt, welche hier mitfolgt.

Diese Geschichten, die ich Supplements oder Ergänzungen zu der neusten Geschichte nenne, erkläre ich auf dem Titelblatt in der Vorrede, dass es Nachrichten seien, die ich durch Hilfte des Antecatetephor des dr. Edwards erhalten habe. Es verhält sich nehmlich so in der That, dass Dr. Edwards in Londen der übrigens ein ganz vernünftiger Mann sein soll, die fixe Idee hat, dass er ein Instrument erfunden hat, von einigen Saiten gewisser Art bestehend, welche die Eigenschaft habe, dass wenn er sie in die Erde oder ins Wasser liegt, so kann er durch sie an einen Menschen sprechen, der tausind Meilen entfernt ist, zum beispeil auf Kap oder in (Cal)cutta, und binnen wenigen Minuten von diesen Menschen sind deutlichtr Antwort erhalten. Dies Instrument vom dem er bekannt gemacht hat, nennt er Autocatelophor. Durch diese geschwinde Instrument erhalte ich also Nachrichten, ehe es für andere möchlich ist, sie zu erhalten. Ich theile hier dis ersten mit, und werde künftig Fortsetzungen liefern, so wie ich aus Nachrichten erhalte. Indem ich nun meine Gedichte unter dieser Form herausgebe, bleiben Sie nicht weniger Gedichte heraus, vor welche ich, wenn es mir gefällt ein neues Titelblatt heften kann mit dem Titel: Gedichte.

Treursten, unschätzbarer Freund! Darf ich nun diesen Dienst von Ihnen hoffen? Ich habe mit der grössten Freude und Theilnahme gehört, dass Sie und Familie wohl leben. An dem Orte, der Sie verlassen haben, sind Sie sehr vermisst, und man hört oft: So machte Dr. Curtz in diesem Fall. Hatten wir nun ihn! Ich habe gehört, dass Ihre Talent Sie zu Ober-Artz für ganz Bornholm gemacht haben, weil alle Sie Ihnen suchen. Wenn Sie an mich schreiben wollen, bitte ich Sie Ihren Brief an M. Lim zu addressieren, und diesen Brief in einen andern einzuschichen, der addressiert ist: Til Helges Madsen paa Christiansøe. Sobald meine Fähigkeit nur einen bischen sich verbessert, werde ich Ihnen das herausgegebene Post-Geld ersetzen. Ich bitte Sie, wenn unser Geheimniss er erlaubt, meinen freundschaflichen Grüss an Ihre Frau zu vermelden. Mit dem wärmsten Gefühlen nenne ich mich Ihren dankbaren Freund

M. Lim

An S.T. Herrn Dr. Curdts.